Bericht zur Hegeringversammlung und Abschlußplanbesprechung

In diesem Jahr fand die Hegeringversammlung wieder mal in Winterbach  in der Krone statt.

In diesem Jahr fand die Hegeringversammlung wieder mal in Winterbach  in der Krone statt. Unser Hegeringleiter Werner Groß

begrüßte die Mitglieder des Hegering Schorndorf und als Gäste unseren Kreisjägermeister Volker Schmidt und seinen Stellvertreter

Denis Widmann. Wie auch in der Vergangenheit wurden die Abschüsse der Reviere vorgelesen. Was sich deutlich herauskristallisierte,

dass einmal die Staube im Hegering Einzug nahm und folglich sehr viele Füchse und Waschbären erlegt wurden bzw. verendet sind.

Zum Anderen gingen die Schwarzwildabschusszahlen deutlich nach unten. Dies resultiert hauptsächlich aus der hervorragenden Mast im

Wald, so dass die Schweine kaum an die Kirrungen gingen. Es wurden ca. 50% weniger Stück erlegt als im Vorjahr. Es gilt in diesem Jahr

wieder an der Bejagung dran zu bleiben, da wie oben erwähnt durch die gute Mast bestimmt eine Menge Nachwuchs zu erwarten ist.

 

Der Hegeringleiter Werner Groß berichtete bzw. informierte über folgendes:

Die Baugenehmigung zum Bau des Konfiskates an der Kläranlage Schorndorf liegt vor, so dass dem Bau nichts mehr im Wege steht. Die

Stadt Schorndorf bemüht sich nun noch um den Zuschuss der Veterinärbehörde bzw. des Landratsamtes. Sobald dieser bewilligt ist wird

mit dem Bau begonnen. Der Hegeringleiter wird die Mitglieder auf der Homepage bzw. Mail auf dem Laufenden halten.

 

Nächstes Jahr werden die Reviere von Schorndorf neu verpachtet. Nach Rücksprache mit der Stadt, Herrn Alber, werden die Jagden öffent-

lich ausgeschrieben. Ich habe Herrn Alber in einem Telefonat und E-Mail gebeten mich zu informieren wenn dies erfolgt, damit die heutigen

Revierinhaber  informiert werden können.

 

Der Hegering Schorndorf und Alfdorf wir ab dem Herbst 2019 am Projekt „Fellwechsel“ teilnehmen. Ein Platz für die notwendige Gefriertruhe

wird in naher Zukunft gesucht. Der Hegeringleiter wird zu gegebener Zeit an den Stammtischen bzw. per Mail die Mitglieder auf dem laufenden

halten. Ein Dank gilt der Firma Tiefkühl Lachenmaier, welche den beiden Hegeringen die Gefriertruhen kostenneutral zu Verfügung stellt.

 

Der Kreisjägermeister Volker Schmidt berichtete bzw. informierte über folgendes:

  • Dieses Jahr werden mit Ausnahme des Hegeringes Schorndorf, neue Führungsmannschaften gewählt. Er nannte ein paar

Namen, welche ich jedoch nicht notiert habe. Diese werden ja dann auch im gesamten auf der Homepage veröffentlicht werden.

  • Beim Schießstand in Schmiden wurde in Betrieb genommen. Dieser etabliert sich gut. Auch die Jägerausbildung mit Schießausbildung

an einem Standort erweist sich als gut.

  • Beim Kreisjägertag stehen die Neuwahlen der Vorstandschaft an. Diese stellt sich zur Wiederwahl. Weiter Meldungen sind selbst

verständlich willkommen.

  • Er sprach die Möglichkeit der Nachtzieloptik im Landkreis an. Diese kann, wenn auch sehr umständlich, beantragt werden. Die

Genehmigung erfolgt begrenzt bis 2022. Es sind nur Vorsatzgeräte erlaubt. Die Genehmigung erfolgt auf ein festgelegtes Revier

und gilt nicht generell.

  • Es ist eine Aufhebung des Drück und Treibjagdverbotes an Sonn- und Feiertagen im kommenden Jagdjahr geplant. Verboten wären

weiterhin „hohe“ Feiertage.

  • Es wurde eine Hegeringgemeinschaft Unteres Remstal gegründet. Das Gebiet ist hier jedoch noch sehr beschränkt. Die Kreisjagdbehörde
  • wollte hier noch keinen größeren Bereich zulassen. Eine Vergrößerung des Gebietes wird jedoch weiterhin von Seiten der Jägerschaft
  • angestrebt.
  • Der Mitgliederstand konnte weiter ausgebaut werden. Er beträgt zur Zeit ca. 700 Mitglieder.

 

Der stellvertretende Kreisjägermeister Denis Widmann berichtete bzw. informierte über folgendes:

  • Die Schwarzwildstrecke war dieses Jahr um ca. 1/3 geringer, was wohl an der guten Mast liegt und der daraus folgenden schwachen

Annahme der Kirrungen.

  • Die Staupe ist nun auch deutlich in Alfdorf bei Fuchs und Waschbär angekommen. Welzheim verzeichnet noch keine großen Staupefälle.
  • Der Biber ist nun im Welzheimer Wald. Es wird von ca. 10 Exemplaren ausgegangen. Biberbeauftragte wurden eingerichtet. Es wurde

gefragt, ob auch hier schon Sichtungen waren, bzw es wird gebeten diese dann auch zu melden.

Erstellt am 17.03.2019
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