Durchführungsverordnung zum Jagd- und Wildtiermanagementgesetz (JWMG)

Die Durchführungsverordnung zum Jagd-und Wildtiermanagementgesetz wurde am 2. April von Minister Bonde unterzeichnet. Sie wurde jetzt vom MLR den Verbänden zur Verfügung gestellt.
Die Verordnung ist am 17.04.2015 im Gesetzblatt von Baden-Württemberg veröffentlicht worden und tritt somit ab dem 18.04.2015 in Kraft.

Den Text der DVO und die Begründung dazu finden Sie als Datei-Download im Anhang.

Der LJV kann feststellen, dass die Hauptkritikpunkte, gegen die die Jägerinnen und Jäger am 04.03.2015 vor dem Landtag in Stuttgart demonstriert haben, in der DVO alle nachgebessert wurden.
Dennoch gibt es Bereiche in der DVO, die nicht sach-und praxisgerechte Regelungen enthalten. Das betrifft v.a. manche Jagdzeitenregelungen (z.B. Dam-, Sika- und Gamswild). Besonders die Jungfuchsbejagung wurde bürokratisiert. Es entsteht der Eindruck, dass die Verwaltungshürden so hoch gelegt wurden, um die Jungfuchsbejagung zu erschweren oder zum Erliegen zu bringen. Als nicht sachgerechtes Zugeständnis an andere Interessen betrachtet der LJV auch die Einschränkung der Bejagung von Rabenkrähen und Elstern. Sie ist entsprechend der Vorgaben der EU-Vorschriften möglich, aber nur außerhalb von Naturschutzgebieten und flächenhaften Naturdenkmalen. das zudem im Hinblick auf das JWMG (beide Arten sind in dem Nutzungsmanagement unterstellt ) rechtlich bedenklich ist.

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